Fußsack Checkliste

Checkliste für den richtigen Kauf eines Fußsacks für Babys

Fußsäcke eignen sich perfekt für den Einsatz im Buggy. Das Kind bleibt schön warm, denn sie schwitzen und frieren schnell, weil die minimalen Körper noch nicht perfekt den Temperaturausgleich schaffen. Bevor eine Investition in einen Fußsack für Babys getätigt wird, sollten einige Dinge beachtet werden, um eine Fehlinvestition zu vermeiden. Welcher ist der richtige und welche Größen werden angeboten?

Unterschiedliche Bezeichnungen

Im Internet sind unterschiedliche Bezeichnungen zu finden. Dort sind die Begriffe Fußsack, Wagensack oder auch die englische Bezeichnung footmuff anzutreffen. Es ist jedoch wichtig, wie viele Gurtschlitze der Fußsack für den individuellen Buggy benötigt. Der Fußsack mit drei Schlitzen ist nicht kompatibel mit einem Buggy oder einer Autoschale, die ein 5-Punkt-Gurt-System besitzt.

Wie lange wird der Fußsack für Babys genutzt?

Der überwiegende Teil der Fußsäcke ist etwa 40-45 cm breit und zwischen 90 bis 100 cm lang. Für Babys im Kinderwagen oder für den Autositz sind auch kleinere Modelle mit etwa 75 bis 85 cm Länge erhältlich.

Ist die Größe und das Alter des Kindes bekannt, ist einfach auszurechnen, wie lange das Baby in den Fußsack passt. Das Wachstum bei Babys und Kleinkindern ist jedoch individuell und kann abweichen, allerdings sollte ein Kleinkind im Alter von 2,5 Jahren noch in einen Fußsack von 100 cm Länge passen. Kleine Fußsäcke für die Babyschale können bereits nach einem Jahr eventuell schon zu klein werden. Manche Babys sind in diesem Alter für die Babyschale bereits nicht mehr geeignet.

Durchschnittswerte für das Alter eines Kindes in Monaten und der Körpergröße in Zentimeter:

1 Monat 40 – 50 cm
1 – 2 Monate 51 – 56 cm
2 – 3 Monate 57 – 62 cm
4 – 6 Monate 63 – 68 cm
7 – 9 Monate 69 – 74 cm
10 – 12 Monate 75 – 80 cm
13 – 18 Monate 81 – 86 cm
19 – 24 Monate 87 – 92 cm
24 – 36 Monate 93 – 98 cm
36 – 48 Monate 99 – 104 cm

Die Funktionalität

Der Fußsack für Babys besitzt drei oder fünf Gurtschlitze für den Autositz, Kinderwagen oder Fahrradanhänger. Er dient zur Befestigung des Fußsacks, damit der Fußsack nicht verrutscht. Das Baby mit Fußsack in den Kinderwagen zu legen, ohne die Verwendung einer Tragetasche besitzt den Nachteil, dass das schlafende Kind wegen fehlender Tragegriffe nur problematisch aus dem Wagen gehoben werden kann.

Reißverschlüsse können neben den Gurtschlitzen auch differieren. Sie können seitlich oder mittig angebracht sein, damit der Fußsack komplett senkrecht geöffnet werden kann. Vorteilhaft bei einem seitlichen Reißverschluss ist die komplette Öffnung der Oberseite für das komfortable Hineinlegen des Kleinkindes.

Der mittige Reißverschluss lässt sich auch durch einen Schal trotz dicker Kleidung noch gut schließen. Allerdings ist er nicht einfach ganz aufzuklappen,um das Kind dort hineinzulegen.

Fußsäcke für Babys, die zum Reißverschluss vorne noch einen weiteren im unteren Bereich besitzen sind auch zu empfehlen, weil der Bereich wo sich die Füße befinden separat geöffnet werden kann. Verschmutzte Schuhe nach einem kleinen Spaziergang können somit unten herausblicken, ohne den kompletten Fußsack zu verschmutzen.

Unterschiedliche Materialien

Der Fußsack für Babys sollte waschbar sein. Hauptsächlich bestehen die Fußsäcke an der Außenseite aus Materialien, die Wind und Wasser abweisen. Sie können u.a. aus Polyester, Techno/Strukturnylon oder in selteneren Fällen aus Fleece bestehen. Das Innenfutter der Fußsäcke ist je nach Saison verschieden. Sehr beliebt ist in den Wintermonaten Lammfell für die Innenseite. Oftmals wird Synthetik für Fußsäcke verwendet, die eine Innenseite oder Einlage aus Fleece vorweisen.

Um ein Verrutschen des Fußsackes auszuschließen, ist eine Anti-Rutsch-Beschichtung vorteilhaft. Ein unliebsames Kratzen am Hals wird durch ein Reißverschluss-Schutz ausgeschlossen.